Flagge der Mayors for Peace vor dem Potsdamer Rathaus gehisst


Mitglieder des Vereins forderten Abgeordnete auf, sich dem Appell der Friedensnobelpreisträger ICAN und IPPNW an die Bundesregierung anzuschließen.

Film „The Bomb“ mit anschließender Diskussion mit Bundestagsabgeordneten.



Mitglieder des Vereins forderten Abgeordnete auf, sich dem Appell der Friedensnobelpreisträger ICAN und IPPNW an die Bundesregierung anzuschließen.


Es ist wichtig für die Geschichte, Menschen mitzunehmen. Deshalb machen wir vor dem Laternenabend ein Workshop, in dem man Laternen selbst bastelt.
In der Regel will der Verein solche Veranstaltungen alle 5 Jahre organisieren.

Der Laternenabend in Hiroshima findet an jedem 06.08. statt.



Am 27.07.2015 fand eine größere Gedenkveranstaltung statt.
„Als 13-Jährige erlebte Setsuko Thurlow das Inferno in Hiroshima und erfuhr danach in Japan Diskriminierung und Ablehnung – erst recht, als sie begann, offen über die Bombe und die Folgen zu sprechen.“
… „Thurlow durfte in den USA studieren. Doch nachdem sie einigen Zeitungen Interviews über die Bombenabwürfe und ihre Folgen gegeben hatte, „habe ich ziemlich viel Ärger bekommen“. Die Haltung ihr gegenüber sei feindselig gewesen. So landete die Überlebende in Kanada.„
➢ Tagesspielgel vom 06.08.2015: Bericht einer Überlebenden: „Die Menschen in Hiroshima verdampften regelrecht“
Frau Thurlow war Gründungsmitglied und hielt die Grundsatzrede beim internationalen Start von ICAN in Kanada im Jahr 2007.
Am 27.06.2015 war Setsuko Thurlow zu Gast zu einem Gespräch im Thalia Kino Babelsberg mit Sascha Hach von ICAN Deutschland.

➢ Wikipedia: Setsuko Thurlow
Es ist echt schwer, die amtierenden Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki zum Platz einzuladen, da sie nur durch eine Dienstreise hierher kommen könnten.
Herr Tadatoshi Akiba war der Bürgermeister von Hiroshima von 1999 bis 2011. Ihm wurde 2013 die Otto-Hahn-Friedensmedaille „für herausragende Verdienste um Frieden und Völkerverständigung, insbesondere für seinen unermüdlichen Einsatz für die weltweite nukleare Abrüstung und der damit verbundenen Politik der Entspannung und Versöhnung“ verliehen. Zu diesem Anlass war Herr Akiba endlich in Potsdam und am Gedenkort.
➢ Wikipedia: Otto-Hahn-Friedensmedaille
➢ Laudatio für Tadotoshi Akiba durch Regina Hagen vom 16.04.2013
➢ 16.04.2013 Tagesspiegel: Hahn-Enkel ehrt Akiba



Einweihung am 25. Juli 2010, um 11.00 Uhr
Begrüssung:
Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz Potsdam e.V.
Grußwort des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam:
Elona Müller, Dezernentin für Gesundheit, Soziales, Jugend, Ordnung und Umwelt
Grußwort
Herr Shinya FUJITA, Erster Sekretär, Botschaft von Japan
Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin
• Akatonbo
Melodie: Yamada Kosaku, 1927
• Hamabe no Uta
Melodie: Tamezo Narita, 1916
• Ookina Furudokei
Melodie: Henry Clay Work, 1876
Verlesung der Grußworte der Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki
Christine Pape
Im Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki
Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz Potsdam e.V.
Prof. Dr. Hideto Sotobayashi, Überlebender des Atombombenabwurfs von Hiroshima
Prof. Makoto Fujiwara, Bildhauer und Gestalter des gesamten Konzeptes
Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin
Enthüllung des Gedenkortes, Niederlegung von Kranichen auf dem Sockelstein mit den Steinen aus Hiroshima und Nagasaki, die mit jeweils 1000 Kranichen aufgefädelt sind, mit Elona Müller, Prof. Dr. Hideto Sotobayashi, dem Künstler Prof. Makoto Fujiwara, Christine Pape.
Übergabe von jeweils 1000 aufgefädelten Kranichen von Frau Elona Müller und Frau Christine Pape an die aus Hiroshima angereisten Herren, Herrn Kaneko und Herrn Kubo, verbunden mit der Bitte, diese an die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki zu übergeben.
Übergabe von 1000 aufgefädelten Kranichen an die Stadt Potsdam.
Prof. Dr. Hideto Sotobayashi wird die Kraniche an Frau Elona Müller übergeben.
Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin
Die Aktion fand während der Konferenz „Mayors for Peace“(Bürgermeister für den Frieden) am 11.06.2010 statt.

SASAKI, Sadako war zweieinhalb Jahre alt, als die Atombombe am 06.08.1945 auf Hiroshima abgeworfen wurde. Sie wuchs danach gesund heran, aber im Herbst 1954 wurde sie plötzlich sehr müde. Durch die medizinische Untersuchung wurde festgestellt, dass sie Leukämie hat.
Das war die Spätfolge der Strahlung von der Atombombe. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Sie erfuhr vor einer Freundin von ihr von der japanischen Legende, dass man seinen Wunsch erfüllen kann, wenn man 1000 Kraniche faltet. Sie begann sofort mit dem Falten und hoffte, wieder gesund zu werden. Sie faltete immer und soll über 1600 Kraniche gefaltet haben, weil sie dachte, dass ihre Anstrengung, 1000 Kraniche zu falten, nicht genug ist.
Sie starb aber am 25.10.1955.
Durch diese Geschichte wurden 1000 Origami-Kraniche zum Symbol für den Frieden und gegen Atomwaffen. 1958 wurde im Friedenspark in Hiroshima mit Spenden ein Monument für den Kinderweltfrieden errichtet. An dem Monument werden immer wieder die aus ganz Japan zugesandten Origami-Kraniche angebracht.
In Europa wurde die Geschichte durch den Wiener Jugendschriftsteller Karl Bruckner bekannt.
Anlässlich der Konferenz Mayors for Peace, Bürgermeister für den Frieden am 11. Juni 2010 haben wir mit der 1000-Kraniche Aktion begonnen. Insgesamt über 3000 Papierkraniche wurden von der Origami-Gruppe an der Universität Potsdam mit Christine Pape und anderen, Japanologie-Studenten an der Universität Leipzig und in Berlin wohnenden Japanerinnen und Japanern gefaltet und wurden auf 3 Ketten 1000-Kraniche aufgefädelt.

Nach der Enthüllung des Gedenkortes wurden die 3 aufgefädelten 1000 Kraniche auf den Gedenkstein niedergelegt.
Danach wurde jeweils eine Kette 1000-Kraniche als Friedenssymbol mit der Botschaft vom Oberbürgermeister von Potsdam, Jann Jakobs, an die Städte Hiroshima und Nagasaki geschickt. außerdem wurde eine Kette an die Stadt Potsdam übergeben.