SADAKOS KRANICHE FÜR EINE WELT OHNE ATOMWAFFEN

Die Friedensglockengesellschaft Berlin e. V.
ruft alle Kinder und Jugendlichen in Berlin – Brandenburg und angrenzende Regionen auf, an der bundesweiten Friedensaktion „SADAKOS KRANICHE FÜR EINE WELT OHNE ATOMWAFFEN“ teilzunehmen.




Unser Verein bringt sich ein: „80 Jahre Kriegsende – 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki“

Die Landeshauptstadt Potsdam hat eine Broschüre „besiegt und befreit“ mit Veranstaltungen zum 80. Jahrestag des Kriegsende 1945 heerausgegeben. Darin heißt es:

Mit der vorliegenden Veranstaltungsreihe erinnern zahlreiche Institutionen, Vereine und Engagierte an den 80. Jahrestag des Kriegsendes. Sie spüren den spezifischen Verhältnissen Potsdam genauso nach wie sie einen größeren Blick auf das Jahr 1945 werfen. Allen Veranstaltungen ist gemeinsam, dass sie die Erinnerung bewahren wollen. Angesichts der furchtbaren Kriege unserer Gegenwart, verbunden mit dem Verlust an Demokratie und Freiheit, kommt dem eine enorme Bedeutung zu.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen erhalten Sie auch über ➢ https://www.potsdam.de/de/80-jahre-kriegsende

Unser Verein bringt sich in folgende Aktiviäten ein:

09. Mai 2025 14 – 20 Uhr „EUROPAFEST“ Alter Markt am Landtag

Auf dem EUROPAFEST stellen sich europäische Institutionen, Verbände, Vereine und Initiativen, Städtepartnerschaften, Kultur- und Kunstprojekte, Kinder- und Jugend und Erwachsenenaustauschprojekte und andere Initiativen vor.

13. Juni 2025 15 -21 Uhr „JAPAN-WERKSTATT: 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki“ in der BBAG

15:00 Uhr: Gedenkbesuch des Hiroshima-Nagasaki-Platzes
Im Rahmen einer „JAPAN-WERKSTATT“ wollen wir die Aufmerksamkeit auf ein Land richten, in dem das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki, heute mehr denn je, von hoher Bedeutung ist. Die Teilnehmer*innen besuchen den Hiroshima-Nagasaki-Platz.

16:30 Uhr: Begrüßung im Garten der BBAG e.V.
16:45 Uhr: Vorstellung des Hiroshima-Platz Potsdam e.V

Im Anschluss daran findet die „JAPAN-WERKSTATT“ im Garten der BBAG, Schulstr. 8 b in Babelsberg statt. Kursteilnehmer*innen und Lehrer*innen der Sprachkurse, insbesondere der Japanisch-Kurse, interessierte Schüler*innen, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen.

17:00 -18:45 Uhr: Werkstatt-Aktionstische
Unter Anleitung einer kleinen „Origami“ Gruppe werden Kraniche gefaltet und Laternen für die Gedenkveranstaltungen im Sommer hergestellt. An Infoständen erfahren die Besucher*innen der Veranstaltung mehr über die Geschichte und Kultur Japans.

18. Juli 2025 16-19 Uhr „JAPAN-ORIGAMI-WERKSTATT

Ab 16:00 wird im Garten der BBAG, Schulstr. 8 b wieder gefaltet und damit die Gedenktage vorbereitet!

08. Juli 2025 11 Uhr „Flaggentag der Flagge der Mayors for Peace

Veranstalter: Landeshauptstadt Potsdam
in Kooperation mit dem Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.
Ort: noch offen, zuvor immer Rathaus Potsdam

25. Juli 2025 16:45 Uhr „Gedenkveranstaltung“ Hiroshima-Nagasaki-Platz

80 Jahre Hiroshima & Nagasaki &
15 Jahre Gedenkort Hiroshima-Nagasaki-Platz

Gedenkstunde mit:

  • Begrüßung und Moderation: Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.
  • Grußwort:
    Brigitte Meier, Beigeordnete, Landeshaupstadt Potsdam
    Geschäftsbereich Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit
  • Lesung eines Auszuges des Tagebuchs von Hideto Sotobayashi Überlebender und Ehrenmitglied des Vereins, in Deutsch, Stephan Worseck
  • Einführende Worte zum Platz:
    Jann Jakobs, ehemaliger Oberbürgermeister,
    Ehrenmitglied des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.
  • Lesung eines Auszuges des Tagebuchs von Hideto Sotobayashi Überlebender und Ehrenmitglied des Vereins, Deutsch, Horst Furtner
  • Grußwort:
    Angelika Zädow
    Superintentin des Kirchenkreises der Evangelische Kirche Potsdam
  • Lesung eines Auszuges des Tagebuchs von Hideto Sotobayashi Überlebender und Ehrenmitglied des Vereins,
    japanisch, Masao Fukumoto
  • Bericht über „Projektwerkstatt Japan, Licht & Schatten“ aus der Marienschule,
    Susanne Dahlitz und Schüler*innen
  • Schlußworte
    Babette Reimers
  • 17:59 Uhr Schweigeminute

18:01 Uhr Performance, PREMIERE „Stein-Erinnerung & Hoffnung“  Theater NADI, Noriko Seki Dauer der Performance, 30 Minuten

Hintergrund: Am 25. Juli 1945 weilte der amerikanische Präsident Truman im „Little White House“, der heutigen „Truman-Villa“ gegenüber vom heutigen Gedenkort „Hiroshima-Nagasaki-Platz“. In der Villa hat der Präsident ein Telex mit dem Befehl zum Abwurf der beiden Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verschickt zum Verteidigungsministerium und von dort zum Forschungszentrum des streng geheim gehaltenen „Manhattan Projektes“ von Los Alamos.

06. August 2025 17:45 Uhr  „Gedenkveranstaltung“ Hiroshima-Nagasaki-Platz

Begrüßung und Moderation: Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.

18:00 Uhr Schweigeminute
(Um 08:15 Uhr japanischer Zeit detonierte in Hiroshima die erste Atombombe)

An der Gedenkveranstaltung nehmen Gruppen von Schüler*innen und Lehrer*innen aus Bobigny und Potsdam teil

18:01 Uhr Performance „Stein-Erinnerung & Hoffnung“ Theater NADI

Hintergrund: Der Abwurf der Bombe auf die Stadt der Flüsse, Hiroshima, brachte unendliches Leid und sofort 70.000 – 80.000 Tote, im Verlaufe der nächsten Jahre bis zu 166.000 Tote. Die Angaben schwanken, in den Folgejahren sind weitere Menschen in beiden Städten an den Abwürfen der Atombomben und ihren Folgen gestorben.
Die Verbrennungen und Verstrahlungen durch die atomare /nukleare Verseuchung waren unermesslich und wirken bis in heutige Generationen hinein. Die Krankheitsregister für Krebserkrankungen in Hiroshima und Nagasaki zeigen das fortgesetzte Leid in beiden Städten.

09. August 2025 17:45 Uhr „Gedenkveranstaltung“ und Performance „Stein-Erinnerung & Hoffnung“ Hiroshima-Nagasaki-Platz

Begrüßung und Moderation: Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.

18:00 Uhr Schweigeminute

18:01 Uhr Performance „Stein-Erinnerung & Hoffnung“ Theater NADI

Hintergrund: Am 9. August um 11:02 Uhr detonierte in Nagasaki eine zweite Atombombe, nachdem bereits drei Tage zuvor die japanische Stadt Hiroshima durch eine atomare Explosion völlig zerstört worden war.  Auch in Nagasaki starben sofort etwa 70.000 Menschen; Tausende Opfer waren in den Folgejahren zu beklagen.

09. August 2025 19 -21 Uhr „Friedenskulturfest“ Anlegestelle Griebnitzsee

Der Verein „Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.“ lädt ein, um mit uns 80 traditionelle Hiroshima-Laternen zum 80. Jahrestag der Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima & Nagasaki zu bauen. Wir folgen der Tradition und schmücken diese Laternen mit unseren Wünschen für die Zukunft.
Achtung: Der Zugang zur Anlegestelle ist leider nicht barrierefrei.

Lassen Sie sich vielleicht durch die ➢ Bilder aus Japan für eigene Gestaltungen inspirieren.

Im Laternenworkshop des Vereins hergestellte Laternen (2015)

21 Uhr Laternenabend
Im Gedenken an die Opfer der beiden Atombombenabwürfe und anderer Atombombenversuche oder auch von Atomkatastrophen wie Tschernobyl und Fukushima werden die Laternen in den Griebnitzsee gesetzt.

21:10 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit:
Einsetzung der Laternen – Laternenabend

Die Veranstaltungen werden finanziell gefördert durch die

  • Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
  • Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Bemerkung: Änderungen vorbehalten!




Nuclearban Radmarathon Berlin – Fahrraddemonstration

1. Juni 2024 – 280km Berlin – Eberswalde – Strausberg – Königs Wusterhausen – Potsdam – Berlin

Hintergrund

Im Fokus des „Nuclearban Radmarathons“ stand kurz vor der Europawahl die Stärkung des Atomwaffenverbotsvertrages, den bisher 70 Staaten ratifiziert haben.

Die Pressehütte Mutlangen ist Ausrichter der Nuclearban Rennraddemos und damit eine von über 600 Partnerorganisationen von ICAN in über 100 Ländern.

Weitere Informationen unter:  ➢ https://www.nuclearban-tour.de/

Die vierte Station: Hiroshima-Nagasaki-Platz

Unser Verein hatte am Gedenkort auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz in Potsdam die kurze Verschnaufpause für die Teilnehmer „Nuclearban Radmarathons“ mit Kuchen und Wasser vorbereitet.

Bild: © Stephan Worseck

Uwe Fröhlich hat die Teilnehmer kurz über den geschichtlichen Hintergrund und den Auslöser für die Umgestaltung des Platzes als Gedenkort informiert.

Bild: © Stephan Worseck
Die Teilnehmer des Nuclearban Radmarathons Berlin 2024 am Gedenkort auf dem „Hiroshima-Nagasaki-Platz“ Potsdam mit dem Vereinsvorsitzenden Uwe Fröhlich (3. von rechts) Bild: © Horst Furtner

Frei verfügbare Bilder ohne © sind zu finden in  ➢ wikimedia.org.




STONE and MAKOTO – Filmmatinee

Bei der heutigen Film-Matinee hatten sich ca. 60 Gäste den Film „STONE and MAKOTO“ angeschaut. Der Kurzfilm erzählt eine Liebesgeschichte zwischen dem Stein und seinem Bildhauer ➡ Prof. Makoto Fujiwara. Wer kann dies besser einfangen als eine Bildhauerin, gerade noch rechtzeitig, bevor Makoto bei dem Bildhauer-Symposium 2019 in Larvik verstarb. Der Film zeichnet kurz Stationen seines Lebens nach. Im Mittelpunkt stehen aber Monologe zu seinen künstlerischen Auffassungen und wie er den Stein erzählen lässt, untermalt mit Sequenzen von seiner schweren körperlichen Arbeit, seinen aktuellen Projekten sowie von seiner japanischen asketischen Lebensweise im Steinbruch bei Wind und Wetter.

Die Einwohner Potsdams haben die Gelegenheit eines von Makotos Kunstwerken im Original auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz zu sehen. Übrigens wird der von Makoto entworfene Gedenkort demnächst noch einmal umgestaltet.
Unser ➡„Großer Stein“ auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz war zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen nicht mehr in Norwegen und konnte deshalb nicht Gegenstand des Filmes sein. In der Diskussion ergänzte deshalb Rita Ziegler folgende Aspekte zu unserem Gedenkort: Makoto hat den „Großen Stein“ von allen Seiten geschliffen, nur nicht von oben. Die geschliffenen Seiten sollten weich wie die menschliche Haut aber ebenso auch verletzlich sein. Und die schönste Seite des Steines, mit dem typischen Funkeln des Larvikits hatte Makoto für unten konzipiert. Dieses Funkeln widmete er den vielen Toten der beiden Bombenabwürfe und sollte damit den Besuchern des Gedenkortes verborgen bleiben.

Rita Ziegler im Thalia Filmtheater Potsdam
Bild: © Manfred Thomas

In der Diskussion outete sich der Berliner Galerist Wolfgang Immenhausen, dass sich ein Stein von Makoto auf dem Gelände von „Mutter Fourage“ befindet, der während eines Bildhauer Symposiums in Wannsee entstanden ist. Vielleicht eine Keimzelle für eine Ausstellung?

Mitglieder des Vereins mit Rita Ziegler und Wolfgang Immenhausen
(v.l.n.r. Stephan Worseck, Rita Ziegler, Horst Furtner, Uwe Fröhlich, Masao Fukumoto, Babette Reimers, Wolfgang Immenhausen)
Bild: © Manfred Thomas

Übrigens, den Film kann man bei ➢ Rita Ziegler in verschiedenen Versionen erwerben. Der Verein stellt weiterhin diesen Film Potsdamer BürgerInnen als DVD zur Ausleihe zur Verfügung. Interessenten melden sich bitte über kontakt(at)hiroshima-nagasaki-platz.de.




Forderung an G7 zu atomarer Abrüstungspflicht

Vom 19. bis 21. Mai 2023 findet in Hiroshima das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) statt. Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) fordert vom G7-Gipfeltreffen in Hiroshima konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung.

Unser Verein unterstützt diese Forderung mit einem Info-Stand an der ➢ Bittschriftenlinde vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam.

Uwe Fröhlich und Horst Furtner am Info-Stand an der Bittschriften Linde
Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.



Flaggentag 2022

Für eine Welt ohne Atomwaffen wirbt die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) am Freitag, den 08.07.2022, dem sogenannten Flaggentag, vor dem Potsdamer Rathaus. Dort flattert bereits seit dem 24. Februar die Flagge des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace.

Uwe Fröhlich und Horst Furtner (v.l.r) von unserem Verein unterstützen die ICAN Initiative vor dem Potsdamer Rathaus
Bild: © Julius Frick



Stadtverordnete fordern

Potsdamer Stadtverordnete fordern: Atomwaffenverbot in den Koalitionsvertrag!

Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.



Der Verein fordert

Wir fordern, dass der Atomwaffenverbotsvertrag in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird.

Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.



Filmabend und Diskussion

Zum Flaggentag wird der Film „The Bomb“ im Thalia Potsdam gezeigt. Anschließend diskutieren wir: „Welchen Plan haben die Kanzlerkandidatin und der Kanzlerkandidat aus Potsdan, um Deutschland auf den Weg zur Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages zu führen?“




„Stimmen des Friedens – Für eine Welt ohne Atomwaffen!“

Gedenken zum 75. Jahrestag unter Corona-Bedingungen
Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.

Unser Verein, die Landeshauptstadt Potsdam und weitere Kooperationspartner gedachten am 25. Juli 2020, auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz den Opfern der Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August 1945).

„Lassen Sie uns alle die Lehren aus Hiroshima und Nagasaki ziehen und uns aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen.“, sagte die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit der Landeshauptstadt Potsdam, Brigitte Meier, auf der Veranstaltung.

Grußwort in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam
Brigitte Meier, Beigeordnete für Gesundheit und Soziales
Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Musikerinnen und Musikern der Kammerakademie begleitet.

Ausdruckstanz mit Masken „Erinnerung & Hoffnung“ von Noriko Seki
Bild: © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.